BAREWO – Baukasten für ressourcenschonendes Wohnen

Projektstart: Jänner 2022
Projektende: Dezember 2024

Projektort
Graz, Salzburg, Innsbruck

Ansprechperson
Wigand Gössling


Bislang haben sich Lösungen für die Energiewende im Bereich Wohnen hauptsächlich auf die Errichtung energieeffizienter Gebäude und auf die energetische Sanierung des Gebäudebestands konzentriert. Das Forschungsprojekt Baukasten für ressourcenschonendes Wohnen stellt hingegen BewohnerInnen und Nachbarschaften in den Mittelpunkt von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.

Im Laufe des Projektes werden BewohnerInnen gezielt als Akteure der Energiewende angesprochen und zum Führen eines nachhaltigen Lebensstils motiviert und empowert. Um alltagsnah verschiedenen Methoden zu erproben, wird ein entsprechender Baukasten in mehreren urbanen Testbeds in den Städten Graz, Salzburg und Innsbruck angewandt und mithilfe eines Monitoringsystems evaluiert. Die Reallabore sind bewusst heterogen ausgewählt und umfassen Neubauprojekte und Wohnanlagen im Bestand genauso wie Objekte im Eigentum und zur Miete sowie frei finanzierte und öffentlich geförderte Objekte.
Mit der Anwendung des Baukastens für ressourcenschonendes Wohnen sind beispielsweise konkrete Verbesserungen beim Energieverbrauch, beim Mobilitätsverhalten oder eine erhöhte allgemeine Wohnzufriedenheit zu erwarten. Das Ziel des Projektes besteht unter anderem darin, den Mehrwert für die verschiedenen wohnwirtschaftlichen Akteure sichtbar zu machen und die systematische Anwendung der erarbeiteten Methoden auch über die Reallabore hinaus zu ermöglichen.

Das StadtLABOR führt das Projekt gemeinsam mit dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, der Stadt Innsbruck, dem Institut für Geographie der Universität Innsbruck, der dahir Lebensraummanagement GmbH und der Q12 Projektentwicklung drei GmbH durch.

Projektpartner

  • Stadt Innsbruck
  • dahir GmbH – Sozioökonomisches Immobilienmanagement
  • Q12 Projektentwicklung drei GmbH
  • SIR Salzburger Institut für Raumforschung und Wohnen
  • Universität Innsbruck, Institut für Geographie

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Leuchttürme für resiliente Städte 2040“ durchgeführt.