BergMobil
Nachhaltig unterwegs im Grazer Bergland
PROJEKTSTECKBRIEF
Laufzeit: Juni 2026 – Dez 2027
Projektort
Grazer Bergland
Fördergeber
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMI)
Kontakt
Isabella Weichselbraun
MOTIVATION
Das Grazer Bergland ist ein beliebtes Ziel für Erholung, Bewegung und Erlebnisse in der Natur. Wer jedoch zum Wandern, Klettern oder auf einen Tagesausflug aufbricht, ist meist mit dem Auto unterwegs. Alternative Mobilitätsangebote gibt es zwar bereits, sie sind häufig schwer auffindbar, nicht ausreichend miteinander verknüpft oder passen nicht zu den Bedürfnissen der Nutzer:innen. Gleichzeitig wissen wir noch zu wenig darüber, was Menschen wirklich brauchen, um das eigene Auto stehen zu lassen und dennoch bequem, flexibel und klimafreundlich in die Berge zu gelangen. „BergMobil“ geht diesen Fragen nach und sucht gemeinsam mit regionalen Akteur:innen aus der Region nach neuen Wegen für eine nachhaltige Freizeit- und Bergmobilität im Grazer Bergland.
ZIELE
Mit „BergMobil“ wollen wir herausfinden, wie der Weg in die Berge künftig klimafreundlicher, einfacher und attraktiver gestaltet werden kann. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Was brauchen Wandernde, Bergsportler:innen und Ausflugsgäste für ihre An- und Abreise? Was ist ihnen dabei wirklich wichtig?
- Welche Hürden stehen der Nutzung nachhaltiger Mobilitätsangebote im Weg?
- Wie können Mobilität, Information und die „letzte Meile“ besser zusammenspielen?
- Welche Lösungen sind für Gemeinden, Mobilitätsanbieter:innen, Tourismus und Nutzer:innen langfristig tragfähig?
- Wie kann daraus ein konkretes Folgeprojekt in der Region entstehen, bei dem neue Lösungsansätze in der Praxis erprobt werden?
METHODEN
„BergMobil“ verbindet Forschung mit Beteiligung. Zu Beginn werden bestehende Mobilitätsangebote, erfolgreiche Beispiele aus anderen Regionen und die spezifischen Rahmenbedingungen im Grazer Bergland analysiert. Gleichzeitig holen wir die Erfahrungen und Perspektiven jener Menschen ein, die regelmäßig in der Region unterwegs sind.
Interviews, Fokusgruppen, Befragungen und digitale Beteiligungsformate schaffen Raum für ihre Anliegen, Ideen und Bedürfnisse. Gemeinsam mit Gemeinden, Mobilitätsanbieter:innen, Tourismusorganisationen, alpinen Vereinen und weiteren Akteur:innen entwickeln wir in Workshops mögliche Zukunftsszenarien und bewerten deren Potenziale. Über unsere Beteiligungsplattform Stadt.Land.Ideen können sich Interessierte aktiv einbringen und die Zukunft der Freizeitmobilität mitgestalten. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen und mögliche Pilotprojekte in der Region.
PROJEKTPARTNER


