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Büro der Nachbarschaften

WAS: Präsenzzeit im BdN
WANN: Di. 17-19 Uhr & Do. 10-12 Uhr
WO: Griesplatz 22 (im rosa Gebäude im Innenhof), 8020 Graz
WIE: bdn@stadtlaborgraz.at, +43 676 761 40 36
WIE NOCH: Online-Beteilung auf Stadt.Land.Ideen

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Das ist das Büro der Nachbarschaften

Das Nachbarschaftszentrum am Griesplatz 22 ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen – zu Veranstaltungen und Kursen, offenen Gruppen oder zum Plaudern mit Nachbar:innen. Kostenlos und offen für alle. Die Räume können auch von Einzelnen und Gruppen für offene nachbarschaftliche Angebote genutzt werden.

Ob Beratung, ein gemütlicher Plausch auf der Terrasse oder beim gemeinsamen Essen, Deutschunterricht, Eltern-Kind-Gruppe, kreative Projekte oder einfach ein im Sommer kühler und im Winter warmer Platz mit WLAN – die Angebote richten sich generell nach den Wünschen der Besucher:innen.
Spielen, Handarbeiten, Lesen, Diskutieren, Theater, Anti-Aufschieberitis-Gruppe und andere Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftshilfe, Hausübungen gemeinsam machen, Senior:innengruppe, Kochen, gemeinsames Gärtnern… Vieles kann sein, nichts muss sein.

WAS: Präsenzzeit im BdN
WANN: Di. 17-19 Uhr & Do. 10-12 Uhr
WO: Griesplatz 22 (im rosa Gebäude im Innenhof), 8020 Graz
WIE: bdn@stadtlaborgraz.at, +43 676 761 40 36
WIE NOCH: Online-Beteilung auf Stadt.Land.Ideen

Das Büro der Nachbarschaften
am Grieslatz 22, 8020 Graz

Das bietet das Büro der Nachbarschaften

Der Raum des „Büro der Nachbarschaften“ steht nicht nur während unserer Präsenzzeiten offen. Er kann von allen genutzt werden, die gemeinsame Aktivitäten, Treffen oder Gruppenangebote organisieren möchten. Bereits jetzt wird der Raum vielfältig bespielt und wächst stetig weiter. Fix stattfindende Formate sind:

Laufende Angebote im Büro der Nachbarschaften:

  • Deutsch‑Konversation: Montag, 14:10–15:40
  • Gemeinsames Essen: Dienstag, 19:15, und Samstag, 17:15
  • Deutschkurs: Mittwoch, 16:30–18:00
  • Talentetausch: bisher Donnerstagabend (Termin wird ggf. noch bestätigt)
  • Menopause Café: wechselnde Tage, immer am Donnerstagnachmittag
  • „Alles rund um den Hund“ – Workshop: regelmäßig für Interessierte
  • Digitale Fragestunde: wiederkehrendes Format für ältere Personen
  • Gemeinschaftsgarten: Treffen nach Bedarf und Jahreszeit

Newsletter

In regelmäßigen Newslettern informiert das Team das Team des Büro der Nachbarsschaften über aktuelle Aktivitäten und Entwicklungen aus dem BdN und der Nachbarschaft. Bei Interesse bitte zum Newsletter anmelden unter: bdn@stadtlaborgraz.at

Häufige Fragen (FAQ)

Ein kühler (bzw. im Winter warmer) Ort für alle, an dem man kostenlos verschiedene Dinge tun kann, klingt fast zu schön um wahr zu sein. Dennoch tauchen von Zeit zu Zeit Fragen oder Sorgen auf. Die wichtigsten haben wir hier zusammengefasst:

Soll man nur ins Nachbarschaftszentrum kommen, wenn man sonst allein ist?

Nein, ein Kennenlernen des BdN kann sich für Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen lohnen. Z.B. wenn einem spontan nach Gesellschaft ist, wenn es nicht schaden kann Nachbar:innen zu kennen oder sich bei Verschiedenem gegenseitig zu helfen. Man kann sich aussuchen, wie intensiv man Kontakt möchte und niemand ist böse, wenn man selten kommt (eher freuen sich die Leute, dass sie einen mal wiedersehen).

Was ist, wenn ich für meinen 1. Besuch niemand Zweiten finde, der mit mir kommt, und im Nachbarschaftszentrum kennen sich alle untereinander und niemand redet mit mir?

Kommen Sie z.B. zum gemeinsamen Essen (am Di), zu den Öffnungszeiten, zu Deutsch-Konversation oder Deutsch-Kurs, zu „Gemeinsam machen“ oder dem Spielenachmittag. Dort gibt es Gruppenleiter:innen, die Sie ins Gespräch einbinden.

Ich habe Sorge, dort jemanden zu treffen, den ich nicht mag.

Wenn man jemand trifft, den man nicht mag, dann kann man sich üblicherweise einfach mit anderen Leuten unterhalten. Es kann auch sein, dass diese Person nicht regelmäßig kommt und schlimmstenfalls kann man Stephanie (Sozialpädagogin und Mediatorin) um Hilfe bitten oder zu diesem Angebot nicht mehr kommen.

Tut man sich schwer, ein Problem bei der entsprechenden Person selbst anzusprechen und bittet um Unterstützung, dann ist dies natürlich vollkommen vertraulich. Stephanie oder das Team redet nur mit der anderen Person, wenn dem zugestimmt wurde, und sagt ihr auch nur das, was gewünscht ist. Teils ist es auch einfach, Dinge anzusprechen ohne zu sagen, wer genau das Thema aufgebracht hat.

Ich habe Sorge, dass ich mit niemandem dort etwas gemeinsam habe.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man erzählt, welche Themen einen interessieren oder womit man vielleicht Hilfe braucht, und dann interessiert sich von mehreren Anderen niemand auch nur für eins der Themen oder hatte schon mal ein ähnliches Problem und vielleicht Ideen zu dessen Lösung, ist sehr gering. Man sollte auch bedenken, dass man sich, wenn man sich durch Sorgen aufhalten lässt, selbst die Möglichkeit nimmt, jemand Netten oder mehrere nette Leute kennenzulernen.

Die Leute sind nett und ich komme gern vorbei, aber es gibt leider trotzdem niemand, der genau meine Leidenschaft/mein Hobby teilt.

Wir können auch nach anderen Leuten mit demselben Interesse suchen.

Was ist, wenn mir nichts einfällt, das ich gerne mit anderen mache?

Vielleicht kann man es z.B. ein wenig mit Kochen vergleichen: Manche wissen gleich, was sie kochen wollen, obwohl sie das Kochen nicht gelernt haben. Anderen fallen anfangs vielleicht nicht viele Gerichte ein, die sie kochen könnten – aber je länger sie schon regelmäßig kochen und je besser sie es gelernt haben, umso mehr Rezepte fallen ihnen ein… vielleicht erfinden sie sogar selbst welche.
Wenn man noch nicht weiß, was genau man machen möchte oder wie es genau läuft, sollte man am besten probeweise vorbeischauen. Mit der Zeit merkt man, ob es einem passt oder was einem fehlt.
Manchmal entstehen Angebote auch aus Gesprächen. Z.B. entstand die Gruppe „Gemeinsam machen“ (genannt auch die Anti-Aufschieberitis-Gruppe) als 2 Leute im Gespräch bemerkten, dass sie beide seit Langem ihre Uni-Arbeiten weiterschreiben wollten und sollten, aber sie taten es nicht. Andere schieben vielleicht ihre Buchhaltung, Reparaturen, Briefe oder Anderes auf und wissen nicht, ob es ihnen hilft, wenn andere gleichzeitig an deren ungeliebten To Dos arbeiten. In dem Fall probiert man es am besten mal.

Ich bin verwirrt, was genau ein Nachbarschaftszentrum ist, und bin mir deshalb nicht sicher, ob eines der Angebote für mich interessant sein könnte.

Am besten erfährt man mehr über das Nachbarschaftszentrum, wenn man nachfragt oder probeweise vorbeischaut. Niemand muss wiederkommen, aber es macht jedenfalls Sinn, mit Stephanie oder dem Team über seine Wünsche zu sprechen. Wenn niemand weiß, was man will, ist die Chance, es zu erhalten, eher gering 😉

Ich hätte schon gern mehr Infos, tue mir aber schwer damit, aber es ist schon eine Hürde, mich bei einer unbekannten Person zu melden.

Völlig verständlich, dass das eine kleine Hürde sein kann. Manchmal ist man auch grad in dem Moment nicht so kommunikativ. Oder hat keine Zeit.
Es ist überhaupt kein Problem, wenn Sie eine E-Mail oder Textnachricht nur mit dem Text „Bitte melden“ oder „Will Infos zu…“ zu schicken.

Ich will mich im Nachbarschaftszentrum lieber (nur) mit Leuten treffen, die ich schon kenne.

Natürlich kann man sich im Nachbarschaftszentrum auch gerne mit Leuten treffen, die man schon kennt. Die ursprüngliche Idee ist schon, dass die Treffen auch offen für Andere sind – es gibt aber auch die Möglichkeit, die Räume zu einem günstigen Preis privat zu nutzen. Anfragen dazu bitte gerne an Stephanie oder ans Team.

Wenn ich einen konsumfreien Ort brauche, dann möchte ich lieber allein dort sein.

Wenn jemand einen Ort braucht, um alleine zu sein, kann das vielleicht ermöglicht werden. Da es ein offener Ort ist, gibt es aber keine Garantie, dass man allein bleibt.

Ich weiß nicht, was im Nachbarschaftszentrum am Griesplatz so los ist.

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Beim jetzigen das Angebot interessiert mich nichts so richtig.

Sagen Sie uns gleich jetzt, was Sie interessieren würde – per E-Mail, Telefon oder in dieser kurzen Umfrage.

Ich liebe es, wenn es an heißen Sommertagen drinnen so heiß ist wie draußen.

In dem Fall müssen wir Sie leider bitten, auf der Bank vorm Nachbarschaftszentrum Platz zu nehmen. Die Räume sind recht kühl und wir schauen, dass das an heißen Tagen auch so bleibt.

Mir fehlt eine Terrasse bei meiner Wohnung.

Auch die Terrasse vorm Nachbarschaftszentrum kann von Nachbar:innen genutzt werden. Natürlich soll dabei Rücksicht auf die Leute genommen werden, die rundherum wohnen.

Ich fühle mich nur an Orten wohl, welche ich selbst mitgestalten kann.

Sprechen Sie uns an, was Sie gerne hätten. Einiges wird sicher möglich sein.

Ich wohne zu weit weg.

Wenn jemand trotz Vorder- und Hintereingang (bei Ägydigasse 15/17) zu weit weg wohnt, können wir erklären, mit welchem Verkehrsmittel man am besten wie herkommt.

Es gibt viele Orte der Stadtteilarbeit in Graz (Link zu stadtteilarbeit-graz.at). Kann ich z.B. ins Nachbarschaftszentrum Gries gehen, wenn ich in Andritz wohne – und umgekehrt?

Ja. Die Orte sind zwar als Nachbarschaftstreffpunkte gedacht, aber vor allem geht es um positive Erfahrungen in Gemeinschaft.

Das ist das Team im Büro der Nachbarschaften

Das Team des Büro der Nachbarschaften ist interdisziplinär und seit vielen Jahren mit Freude im Stadtteil- und Quartiersmanagement aktiv. Hauptansprechperson ist Stepahnie Wohlgemuth (stephanie.wohlgemut@stadtlaborgraz.at, +43 676 761 40 36).

Stephanie wird unterstützt vom Nachbarschaftsteam des StadtLABOR