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Justurbanities in Polen

Beim 4. Transnational Project Meeting haben wir zwei intensive Tage in Sopot verbracht – mit viel Austausch und gemeinsamer Entwicklung.

🎲 Weiterarbeit am Lernspiel
📚 Entwicklung des Curriculums
🤝 Stärkung von Beteiligungsansätzen in Städten
🎙 Planung des nächsten Podcasts
🚶 Einblicke in lokale Initiativen

Justurbanities in Polen: 4. Transnationales Partnertreffen in Sopot

Beim 4. Transnationalen Partnertreffen (TPM) des Erasmus+-Projekts Justurbanities – Game-Based Learning for the Just Transition of Cities kamen die Projektpartner Ende Juni 2026 im polnischen Seebad Sopot zusammen. Gastgeber war die Organisation SNDE im inspirierenden Community-Space Mamuszki 14, direkt an der Ostsee.

An zwei intensiven und produktiven Tagen stand die gemeinsame Weiterentwicklung zentraler Projektbausteine im Fokus. In einer kollaborativen Arbeitsatmosphäre arbeiteten die Partnerorganisationen daran, innovative Ansätze für gerechtere und resilientere Nachbarschaften zu entwickeln.

Zentrale Arbeitsschwerpunkte des Treffens

Ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung des digitalen Lernspiels, das als Herzstück des Projekts fungiert. Aufbauend auf den bisherigen Konzepten wurden Spielmechaniken, Charaktere sowie Missionslogiken weiter konkretisiert. Ziel ist ein partizipatives Spielerlebnis, in dem Nutzer:innen urbane Herausforderungen erleben und durch kooperative Lösungsansätze bewältigen können.

Parallel dazu wurde intensiv am projektbezogenen Curriculum gearbeitet. Die Partner diskutierten zentrale Lernziele für unterschiedliche Zielgruppen – von kommunalen Verwaltungen über NGOs bis hin zu Bürger:innen. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, wie wichtig es ist, Kompetenzen für partizipative Prozesse zu stärken und Vertrauen zwischen Bevölkerung und Institutionen aufzubauen.

Darüber hinaus beschäftigte sich das Konsortium mit aktuellen urbanen Herausforderungen wie sozialer Segregation, Gentrifizierung, steigenden Lebenshaltungskosten und Klimakrise. Diese Themen bilden die Grundlage für die Inhalte von Spiel und Curriculum und spiegeln die realen Problemlagen europäischer Städte wider.

Austausch, Partizipation und gemeinsame Vision

Neben der konzeptionellen Arbeit bot das Treffen Raum für intensiven Austausch zu partizipativen Methoden. Die Partner untersuchten gemeinsam, wie Beteiligung wirksam gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Bürger:innen aktiv in Transformationsprozesse einzubinden.

Ein weiterer Programmpunkt war die Planung des nächsten Projekt-Podcasts sowie die Diskussion von Disseminationsmaßnahmen, um die Projektergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Abgerundet wurde das Treffen durch Exkursionen zu lokalen Initiativen in Sopot, die praxisnahe Einblicke in erfolgreiche Ansätze der Stadt- und Quartiersentwicklung boten.

Nächste Schritte im Projekt

Das Treffen in Sopot markierte einen wichtigen Meilenstein im Projektverlauf. Bis Ende Juli 2026 soll ein erster Entwurf des Curriculums vorliegen, gefolgt von Testphasen im Herbst sowie der Entwicklung eines spielbaren Prototyps.

Mit jedem Treffen rückt das Projekt seinem Ziel näher: die Entwicklung praxisnaher Werkzeuge, die Kommunen, Organisationen und Gemeinschaften dabei unterstützen, gerechte, widerstandsfähige Nachbarschaften zu gestalten – im Sinne einer sozial inklusiven und nachhaltigen Stadtentwicklung.

Dank an die Gastgeber

Ein besonderer Dank gilt dem Gastgeber SNDE für die Organisation eines inspirierenden Treffens und die herzliche Gastfreundschaft in Sopot.