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Justurbanities-Workshop bei der LCOY Wien

Justurbanities-Workshop bei der LCOY Wien:

Klimagerechte Nachbarschaften gemeinsam weiterdenken

Im Rahmen der Local Conference of Youth (LCOY) fand am 11. April 2026 an der Universität Wien ein interaktiver Workshop des EU‑Projekts Justurbanities statt. StadtLABOR gestaltete und moderierte den Workshop mit dem Fokus auf klimagerechte und resiliente Nachbarschaften und der Frage, wie junge Menschen aktiv an der Transformation ihrer Städte mitwirken können.

Der Workshop war in die Konferenz eingebettet und richtete sich vor allem an junge Teilnehmende. Insgesamt nahmen 14 Personen teil, überwiegend Studierende, die sich im Rahmen der LCOY bereits intensiv mit Klimagerechtigkeit und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzten.

Nach einer kurzen Kennenlernphase und einer Einführung in das Projekt Justurbanities bildete ein World‑Café das Herzstück des Workshops. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden zentrale Fragen rund um klimaresiliente Nachbarschaften: Was brauchen junge Menschen, um sich in ihrem Wohnumfeld wohlzufühlen? Welche Akteur:innen spielen eine Schlüsselrolle? Was bedeutet Klimagerechtigkeit ganz konkret – und wo liegen aktuell die größten Herausforderungen?

Aufbauend auf diesen Diskussionen arbeiteten die Teilnehmenden in einem Rollenspiel an konkreten Aktionsplänen. In unterschiedlichen Rollen entwickelten sie Maßnahmen zu Themen wie Natur und Grünraum, Soziales sowie Bauen, Wohnen und Wirtschaft. Der spielerische Zugang ermöglichte es, verschiedene Perspektiven einzunehmen und komplexe Zielkonflikte sichtbar zu machen.

Die Rückmeldungen zum Workshop fielen durchwegs positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die offene Atmosphäre, die intensive Zusammenarbeit in den Gruppen und der hohe Praxisbezug. Der Workshop bot nicht nur Einblicke in partizipative Methoden und EU‑Projektarbeit, sondern stärkte auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Co‑Creation bei der Entwicklung klimagerechter Städte.

Der Workshop bei der LCOY Wien zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Räume für Austausch, gemeinsames Lernen und das Erproben neuer Beteiligungsformate sind – gerade wenn es um die Zukunft unserer Nachbarschaften geht.