CarbonZero4IMS
Energiewende in der Inge-Morath-Siedlung
Projektstart: September 2025
Projektende: August 2028
Projektort
Inge-Morath-Straße, Bezirk Andritz, Graz
Ansprechperson
Elisabeth Oswald
Die Inge-Morath-Siedlung in Graz wird derzeit noch überwiegend mit Gas beheizt. Diese Form der Energieversorgung soll in Zukunft durch eine erneuerbare, klimafreundliche Lösung ersetzt werden. Ein Anschluss an die Fernwärme ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, während die vorhandene Niedertemperatur-Fußbodenheizung ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Wärmepumpen bietet. Ziel ist es daher, das gesamte Quartier schrittweise auf eine CO₂-freie Wärme- und Kälteversorgung umzustellen, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen.
Der innovative Ansatz des Projekts liegt in der Kombination mehrerer Technologien und Methoden: Erdsondenfelder, PVT-Kollektoren und ein gemeinsames Anergienetz werden als zentrale Energiequelle genutzt.
Wir arbeiten vorrangig an einer erfolgreichen Einbindung der Eigentümer:innen und Bewohner:innen der Inge-Morath-Siedlung in den gesamten Entscheidungs- und Umsetzungsprozess. Da das Quartier aus mehreren Wohnungseigentümergemeinschaften besteht, ist eine transparente Information, verständliche Aufbereitung der technischen Inhalte und aktive Beteiligung aller entscheidend. Das Projekt setzt daher frühzeitig auf Dialog, Sensibilisierung für die Energiewende und Unterstützung bei der Mehrheitsfindung für gemeinsame Entscheidungen.
Durch die enge Einbindung der Eigentümer:innen wird sichergestellt, dass das neue System akzeptiert wird, langfristig funktioniert und als gemeinsames Projekt des gesamten Quartiers getragen wird.
Projektpartner
- AEE INTEC (Konsortialführung)
- Energie Steiermark
- Evon GmbH
- GREENoneTEC
Fördergeber
Leuchttürme der Wärmewende ist eine Förderinitiative des Klima- und Energiefonds, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Die Initiative zielt darauf ab, konkrete Projekte zur Wärmewende in die Umsetzung zu bringen und skalierbare Lösungen zu (be-)fördern. Sie adressiert beispielsweise die FTI-Schwerpunkte Klimaneutrale Stadt (Pionierstädte) und Energiewende (100% Erneuerbare Energie-Reallabore).

