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Im Auftrag des Kima- und Energiefonds und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologien organisierte das StadtLABOR die SMART CITIES DAYS 2016, die diesmal im Rahmen der Urban Future Global Conference am 2./3. März 2016 in Graz stattfanden.

Gemeinsames Ziel der SMART CITIES DAYS 2016 war es, die Wirksamkeit österreichischer Smart Cities Initiativen und Projekte wesentlich zu verbreitern und zu vertiefen. Zum Start wurde mit einem OPEN SAPCE Format ein Raum für Vielfalt und konstruktiven Dialog geöffnet. Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen trafen aufeinander, die sich mit den vielen Facetten der Stadt der Zukunft beschäftigen. In anderen Konstellationen als üblich wurden untenstehende Leitfragen interdisziplinär diskutiert und bearbeitet:

-       Worin zeigt sich urbane Lebensqualität im Alltag von Städten/von Menschen?

-       Welche (technischen/sozialen) Innovationen tragen wesentlich zu urbaner Lebensqualität bei?

-       Was müsste passieren, damit der Wandel zu lebenswerten Städten für Menschen schneller erfolgt?

-       Welche (neuen) Themen sollten in den nächsten 5-10 Jahren auf die Agenda von Smart Cities kommen?

-       Welche Rolle spielen kooperative Planungs- und Smart Governance-Ansätze in zukunftsfähigen Städten?

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Am zweiten Tag gab es Exkursionen zu spannenden Stadtentwicklungsprojekten und Stadtteilen in Graz: In der Smart City Graz Waagner-Biro konnten sich die TeilnehmerInnen u.a. vom Fortschritt des Science Towers überzeugen. Bei der Konzeption der Exkursion wurden zwei Ziele verfolgt: Einerseits ein Erlebbarmachen von gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen rund um das ehemalige Waagner-Biro Areal - von der Industriehochburg hin zu einem neuen Smart City Stadtteil -, andererseits war ein interaktives Erfahren des Ortes und seiner Vergangenheit von hoher Wichtigkeit.

Im größten Grazer Stadtentwicklungsgebiet in Reininghaus konnten die TeilnehmerInnen erste Umsetzungen besichtigen (Aktivhaus-Wohnanlage Reininghaus Süd) und mehr über geplante Vorhaben erfahren (Entwicklung von Alt-Reininghaus durch die Erber Gruppe bzw. das Atelier Thomas Pucher). Weiters wurden Menschen und Initiativen, die sich - abseits formaler Planungsprozesse - mit „Hirn und Herz“ mit diesem neuen Stadtteil beschäftigen, vorgestellt  (u.a. Initiative „Reiningherz“, open.lab Reininghaus, StadtLABOR) und die Pläne zu multimodalen Mobilitätsknoten präsentiert.

In den Bezirken Gries und Lend begaben sich die TeilnehmerInnen auf eine Schatz- und Spurensuche und gingen der Frage nach, warum manche Stadtviertel lebendiger und innovativer sind als andere, worin sich diese Lebendigkeit insbesondere zeigt und wie Entwicklungsprozesse effektiv gesteuert werden könnten.

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Während beider Konferenztage wurde die lebenswerte Stadt vielfältig erlebbar gemacht. Das Urbane ist dabei etwas in ständiger Transformation, Reibung und Widerspruch. Die Stadt, die Summe vieler Mikrokosmen, aufgespannt durch das alltägliche Leben der Menschen, die in ihr leben. Unter diesem Motto zeigten lokale Initiativen und Unternehmen, kulturelle, soziale und technische Innovationen für mehr Lebensqualität in Städten und es gab zwei spannende Diskussionsrunden zu den Themen „Wie smart kann Ressourcennutzung im 21. Jahrhundert sein?“ und „ „Was bewegt Stadtbeweger*innen eine Stadt zu bewegen?“

www.annenpost.at

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