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  • Mitglied im European Network of Living Labs

Das StadtLABOR Graz wurde heuer im August offiziell in das „European Network of Living Labs“ (http://www.openlivinglabs.eu/) aufgenommen.Von insgesamt 37 Bewerbungen wurden 25 neue Mitglieder aufgenommen, das StadtLABOR ist mit exzellenten Bewertungen mit dabei.
Ziel dieser internationalen Plattform ist – ganz allgemein gesprochen - die Förderung von Innovationen durch das Öffnen von Innovationsprozessen hin zu Endnutzern und Akteuren. Dies gilt für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen ebenso wie für Stadtentwicklungsprozesse.

Die Idee von Living Labs stammt ursprünglich aus der Innovationstheorie und baut auf dem Prinzip der „Open Innovation“ auf: externe Ressourcen sollen dabei in den Innovationsprozess (beispielsweise von Produkten und Dienstleistungen) integriert werden. Durch das Open Innovation Prinzip wandelt sich die Rolle des passiven Konsumenten zunehmend in Richtung aktive „Prosumenten“. Das Konzept der Living Labs wurde mittlerweile in die europäische Innovationspolitik aufgenommen und gewinnt auch im urbanen Kontext zunehmend an Bedeutung. Zu wichtigen Grundhaltungen von Living Labs zählen:

• Öffnung von Innovationsprozessen und inklusive Beteiligung (inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit)

• Unterstützung von Dialog und Austausch auf Augenhöhe

• Experimentieren, Prototyping und „learning by doing“

• Kollaborative Wissensproduktion sowie schnelleres Teilen von Wissen

• radikales Hinterfragen bestehender Systeme

Im Rahmen der „Open Living Lab Days“ im August in Istanbul wurde das StadtLABOR, vertreten durch Barbara Hammerl, im Rahmen einer feierlichen Welcome Ceremony in das weltweit tätige Netzwerk aufgenommen. Ganz im Sinne des Prinzips der Offenheit und des Ausprobierens boten die Tage intensive Einblicke in Living Lab Methoden, die in den Workshops auf konkrete Praxisfälle angewandt wurden. Wie können Menschen spielerisch eine Vision für ihre Stadt/für ihren Stadtteil entwickeln? Wie gelangt man in einer Gruppe schnell zu wirklich neuen Lösungsideen für ein Problem?

 

Kontakt: Barbara Hammerl