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Projektstart „Arbeiten und Wohnen in Graz-Reininghaus“

Die Entwicklung eines neuen Stadtteils in Graz-Reininghaus schreitet voran. In Zukunft wird in Reininghaus Wohnraum für bis zu 10.000 Menschen entstehen. Erste Wohnbauprojekte im Süden sind bereits umgesetzt, weitere Vorhaben stehen kurz vor Baubeginn.

Gleichzeitig sind in und um Reininghaus Industrie- und Gewerbebetriebe bereits seit vielen Jahr(zehnt)en erfolgreich tätig. Wie passt das zusammen? Worin liegen Chancen, Synergien aber auch Risiken und Herausforderungen? Diesen Fragen widmeten wir uns beim Start-Workshop am 9. Oktober 2015 im Reininghaus-LOFT.

Das vom Klima- und Energiefonds geförderte 1-jährige Sondierungsprojekt „Arbeiten & Wohnen in Graz-Reininghaus“ beschäftigt sich mit der Frage der langfristigen Verträglichkeit verschiedener Nutzungen in urbanen Quartieren. Konkret soll ein Demonstrationsprojekt vorbereitet werden, das Synergien zwischen den ansässigen Unternehmen und den Quartieren nutzt. Eine vorausschauende Einbindung relevanter Stakeholder – lokale Unternehmen, städtische Verwaltung, Anrainer und Investoren sowie zivilgesellschaftliche Akteure - soll es ermöglichen, Nutzungskonflikte zu vermeiden, aber auch viele Kriterien einer Smart City, wie kurze Wege, Energieverbund, innovative Verkehrslösungen oder Nahversorgungsstrategien durch gemeinsam erarbeitete sektorübergreifende Lösungsszenarien zu realisieren.

Am 9. Oktober fand im Reininghaus-LOFT der offizielle Startschuss zum Projekt statt. Wir durften uns über die breite Teilnahme freuen: rund 40 Personen aus allen vier wichtigen Stakeholdergruppen sind unserer Einladung gefolgt.

Was ist wann wo geplant? Zu Beginn gaben Bertram Werle (Stadtbaudirektion) und Bernhard Inninger (Stadtplanung) einen Überblick über den aktuellen Planungsstand zu Reininghaus, mit Details zu laufenden aber auch schon entschiedenen Wettbewerben und den zeitlichen Dimensionen der zukünftigen Entwicklungen.

Blickwinkel auf Reininghaus… Die unterschiedlichen Zugänge, Voraussetzungen und Interessen der verschiedenen Stakeholdergruppen zeigte sich schon in kurzen persönlichen Eingangsstatements von Albrecht Erlacher (Reininghauskoordinator der Stadt Graz), Wolfgang Erber (Erber Gruppe - Investor Alt Reininghaus), Heidrun Primas (StadtdenkerInnen, Initiative Reiningherz), Ralph Griehser (Griehser Sicherheitstechnik – Dienstleistungsunternehmen am Areal) und Herbert Fohringer (Geschäftsführer des Stahl- und Walzwerkes Marienhütte – Industriestandort in unmittelbarer Nachbarschaft).

An gemischten Tischen wurde im Worldcafé–Teil engagiert diskutiert. Themen, Fragen, Problemstellungen und Potentiale wurden eingebracht und diskutiert.

Mit dem StartWORKSHOP zum Projekt „Wohnen und Arbeiten in Reininghaus“ konnten wir einen dringend notwendigen Schritt in Richtung Kennenlernen, Kommunikation und Kooperation setzen – oder wie es so mancher Teilnehmer ausgedrückt hat: „Es ist noch nicht zu spät, aber bei weitem nicht zu früh“ miteinander die Zukunft von Arbeiten und Wohnen in Reininghaus zu gestalten.

Kontakt: Nana Pötsch
Laufzeit: 09/2015 – 08/2016
Projektpartner: StadtLABOR Graz (Leitung), AEE-INTEC, TU Graz (Institut für Straßen- und Verkehrswesen, Institut für Städtebau)

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Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der 5. Ausschreibung Smart Cities gefördert.