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StadtLABOR Kooperation: AllerLEIHLaden Graz

Angeschafft, einmal genutzt und nie wieder angerührt? Man kennt die Problematik. Der gemeinnützigen Verein "AllerLEIHLaden Graz" setzt sich zum Ziel, die Staubfänger für viele Personen zugänglich zu machen und damit einen sozialen Mehrwert zu schaffen.

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Seit Anfang Mai finden Sie den ersten Leihladen der Steiermark in den Räumlichkeiten des Büro der Nachbarschaften in der Kernstockgasse 20.

Gegenstände können geteilt, getauscht und immer wieder von denen, die sie gerade wirklich benötigen, genutzt werden. Gemeinsam wird Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen! Der Zugang zum Projekt ist möglichst niederschwellig. Einzige Voraussetzung ist die Vereinsmitgliedschaft mit frei wählbarem jährlichem Beitrag ohne Mindesthöhe. Leihgegenstände kann man dann für einen vorab abgesprochenen Zeitraum nutzen. Alle Gegenstände sind Sachspenden an den Verein. Angefangen bei Werkzeug und Haushalts-, bis hin zu Freizeitgegenständen findet man allerlei Gegenstände, die auch dazu anregen, Neues zu probieren.

Anleitung

1. Mitglied werden mit freiwilligem Beitrag

2. AllerLEIH-Karte holen (im Büro der Nachbarschaften - Kernstockgasse 20)

3. Im nächsten Jahr gratis ausleihen (aktuelle Öffnungszeiten: Di 14-18 Uhr / Mi 16-18 Uhr / Do 10-14 Uhr / in Planung ein weiterer Freitag abends)

4. Nur so lang wie nötig leihen, damit andere auch denselben Gegenstand leihen können

5. Erzähle oder schreibe uns deine Geschichte zum ausgeliehenen Gegenstand. Mach ein Foto.

6. Weitersagen!

Was der AllerLEIHLaden sucht

- Alltägliche Gegenstände die man nur selten braucht

- Menschen die helfen weitere Öffnungszeiten zu realisieren

- Menschen die in alltäglichen Vereinstätigkeiten helfen

Warum braucht es einen Leihladen oder ähnliche Initiativen?

Die Gegenwarts-Gesellschaft ist in einer Situation angelangt, in der jede und jeder Einzelne versuchen muss, Räume zu finden, die ihn/sie und die Gruppe ermächtigen. Damit geht einher, dass man versucht, sich gegenüber dem herrschenden System unabhängig zu machen. Leihläden sind in Europa eine Ausformung sozialer Innovation, die genau das leistet. Ressourcen zu schonen. Zusammen Gemeinschaft zu sein. Kommunikation zu ermöglichen. Anknüpfungspunkt für Hilfeleistungen, Schnittstelle zur Mehrheitsgesellschaft zu sein. Eine Möglichkeit mit der Gemeinschaft zusammen mehr zu machen/werden zu bieten. Diese Art von kleinen gesellschaftlichen Einheiten, die pragmatisch, im Lokalen eingebettet, leicht zugänglich und nicht monetär operieren, sind die Zukunft in einer sich verändernden dynamischen Welt. Ähnliche Initiativen finden Sie aktuell in den von Krisen erschütterten Ländern Europas. Mehr dazu u.a. in diesem Artikel

www.allerleihladen.at

post@allerleihladen.at

www.buero-der-nachbarschaften.at

Literaturtipp zum Hintergrund der Sharing-Economy: Rifkin, Jeremy (2014) Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft: Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus. Eine Rezension finden Sie hier http://oe1.orf.at/artikel/387192

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